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Der Minicat kann bei entsprechend Wind sehr schnell und sportlich gesegelt werden. Das Boot gerät ins Gleiten und erreicht 15 Knoten Geschwindigkeit .

Aufgrund des minimalen Boots-Gewichts kann auch bei Schwachwind schon gut gesegelt werden.

Der Minicat hat 2 Kielfinnen unter den aufblasbaren Rümpfen , anstatt nur 1 aufklappbares Zentralschwert zu benutzen. Dies ist vergleichbar mit dem Kufenprinzip von Festrumpf-Katamaranen (z.B. Hobie Kat), die ja auch kein Mittelschwert haben.

Die Vorteile hierbei sind:

Auch wenn der Luv-Rumpf steigt und aus dem Wasser heraus kommt, bleibt auf der Lee Seite immer die gesamte Kielfinne (mit 1,50m Länge) unter Wasser und man hat immer viel Lateralfläche gegen die Abdrift. Zum Vergleich ist ein Zentralschwert dann nur noch halb im Wasser, und bietet keinen guten Lateralplan mehr.

Man kann also sehr gut Höhe am Wind segeln und hat kaum Abdrift.

Das Boot segelt durch die langen Kiel-Finnen auch sehr kursstabil und läuft nicht aus dem Ruder.

Auf Grund der 2 (1,50m langen und nur ca. 15cm tiefen) Kunststoff-Kielfinnen  hat man kaum Tiefgang, was das Boot sehr praktisch macht für Flachwasser u. Binnenreviere. 

Außerdem bieten die harten Kunststoff-Finnen zusätzlich auch einen sehr guten Schutz für die Gummirümpfe, denn wenn man das Boot an Land zieht, steht es immer auf den harten Finnen, und nie auf dem weichen Gummirumpf. Das ist auch bei härteren Untergründen (wie z.B Kies-Strand) kein Problem!

Zum Transport werden die 2 Kielfinnen einfach abgenommen, d.h. sie sind nicht mit den Rümpfen verklebt.

Auch die Bugform mit den etwas hochgezogenen Bug-Spitzen bietet sehr gute Segeleigenschaften, auch z.B bei Welle taucht das Boot vorne nie ein und segelt immer mit gutem Auftrieb.  Ein evtl. Kentern über den Bug ist hier unmöglich.

Dieses Konzept begeistert & überzeugt auch erfahrene Profi-Segler, wie Laura Dekker, den Minicat zu segeln , hier segelt sie hart am Wind viel auf einer Kufe:

 

Der Härtetest hier zeigt, zu was der Minicat auch bei extremen Bedingungen ( hier Windstärke 6 und 2m Welle) fähig ist!

Achtung: Nicht nachmachen, auch der Profisegler hier hat es bei diesen harten Bedingungen nicht leicht ! Extreme Kentergefahr !

Zu den Segeleigenschaften allgemein:

 

– Bei 1-2 Bft. Wind:  Das Boot macht auch bei kaum Wind gut Fahrt und lässt sich leicht manövrieren.

– Bei  3-4 Bft. nimmt das Boot deutlich mehr Fahrt auf (ca. 6-10 Knoten), der Minicat gerät ins Gleiten.

– Bei 4-5 Bft. Wind ,erreicht das Boot 12-15 Knoten Geschwindigkeit, und man kann auch

auf einer Kufe segeln.

Ohne Probleme fährt das Boot Kurse hoch am Wind, und kann gut gegen den Wind kreuzen.

 

 

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z.B. wurde mit dem Minicat 420 problemlos die gesamte Ostküste Mallorcas hoch gekreuzt, insgesamt 93 Meilen um die Insel in 3 Tagen!

In jeder Situation lässt sich der Minicat gut kontrollieren und einfach steuern. Wenn bei der Wende die Fock etwas back gehalten wird, kommt man auch bei Schwachwind gut mit dem Bug durch den Wind.

Das Boot ist sehr wendig und jede Ruderbewegung wird direkt umgesetzt.

Das Boot ist sehr kentersicher. Ist man jedoch einmal gekentert, lässt sich der Kat gut wieder aufstellen.

Hier zu lesen:

Minicat-Testbericht (pdf) aus dem Magazin Bootshandel

siehe hier YACHT-Test (4/´16)